Was du unbedingt tun solltest, wenn du nichts verändern willst!

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Wie geht es dir? Kannst du die Frage, ohne zu zögern, mit hervorragend beantworten? Vielleicht geht es dir aber auch wie Millionen anderer Menschen auf dieser Welt:

  • Etwas zu viel oder eindeutig zu viel auf den Rippen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Fettstoffwechselstörung
  • Energielosigkeit
  • Burnout
  • Boreout
  • Bewegungseinschränkungen
  • Schmerzen

 

…oder du fühlst dich ganz einfach unfit und nicht wohl in deiner Haut.

Eine der besten Methoden Gewohnheiten zu ändern, ist es, dies möglichst extrem zu tun. Also auf geht’s, such´ dir die krasseste Diät und die intensivste Trainingsmethode.

Was Diäten angeht, macht es nur Sinn eine zu machen, die in kürzester Zeit den meisten Gewichtsverlust verspricht. Die erfolgreichsten Diäten findest du meist kurz vor der Sommersaison oder zum Jahreswechsel in so ziemlich jeder Tageszeitung oder digital bei YouTube bzw. Social Media. Achte besonders darauf, dass die Diät möglichst einseitig ist. Am besten du verzichtest dabei teilweise oder ganz auf einen der Makronährstoffe (Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße), denn weniger ist ja mehr.  Eine weitere gute Option ist eine der zahlreichen Stoffwechsel-Kuren, bei denen du über den Tag verteilt kaum Kalorien zu dir nimmst. Maximal 500 kcal täglich hört sich doch gut an, wenn man es ernst meint! Oder? Dem Stoffwechsel wird es schon nicht so sehr schaden.

Alternativ haben sich auch die Klassiker Kohlsuppendiät, Dornröschen- oder Zigaretten-Diät ganz gut bewährt.

Hast du wirklich schon genug beruflichen oder privaten Stress in deinem Leben? Dann stresse dich doch nicht mit Diäten, bei denen du dein Leben kurzfristig umkrempeln musst. Greif doch einfach auf Lichtnahrung (Breatharianismus) zurück und iss gar nichts! Diese Variante spart sogar Geld, das du dann in dein neues Home-Gym oder Sportkleidung investieren kannst.

Was für die Diäten gilt, kann ja ebenso für die Bewegung nicht schlecht sein. Also auch hier möglichst einseitig und mit maximaler Intensität. Spar dir besser das Geld für den professionellen Trainer und statte dich lieber aus wie ein Tour de France Fahrer oder CrossFit Athlet. Es macht sowieso keinen Sinn zu starten, wenn deine Laufschuhe nicht mindestens 200 Euro kosten und dein Rennrad nicht den Wert eines Kleinwagens überschreitet. Setzt du auf Kraftsport, geht es nicht ohne einen Gewichtheber Gürtel und -schuhe.

Gut, du hast also mindestens ein Monatsgehalt für neues Equipment ausgegeben, dann heißt es jetzt klotzen statt kleckern. Egal, was Experten wie Sportwissenschaftler auch sagen, die empfohlene Sport-App deines Nachbarn weiß es eh besser. Gehen kann jeder, deshalb gehst du direkt joggen – Durchschnittsherzfrequenz 190 Herzschläge pro Minute. Läuft!

Ahh okay, Cardio-Training ist was für Weicheier und Badekappenträger. Du hast Recht, Eisen beißen macht deutlich mehr Sinn. Deshalb mindestens 5-6-mal die Woche ins Fitnessstudio, die CrossFit Box oder in den Keller. Je härter und komplexer der Trainingsplan desto besser. Aber was heißt Plan. Echte Macher brauchen keinen Plan. Hauptsache viel Gewicht, bis sich die Stange biegt. Danach noch ausreichend Proteine und andere Nahrungsergänzungsmittel aus dem Discounter oder Drogeriemarkt und die Muskeln wachsen von allein.

Doch keine Gewichte? Naja, die 100-Liegestütze-Challange vom Influencer ist doch sicher mindestens genau so effektiv, er würde es nicht posten, wenn er keine Ahnung hätte.

Ach so, zu guter Letzt noch ganz wichtig: auf keinen Fall solltest du auf Zigaretten, Alkohol oder Süßigkeiten verzichten. Warum auch!? Denn wie ein weises Sprichwort sagt; „Ein Sportler ist, wer raucht und trinkt, und trotzdem seine Leistung bringt.“.

Statt etwas wegzulassen, pfeife dir doch lieber irgendwas anderes zusätzlich rein. Als Raucher am besten Antioxidantien en masse. Gegen den Kater vom Vortag ordentlich Aspirin und eine Ladung B-Vitamine. Und wenn du die Tafel Schokolade oder die Tüte Gummibären wieder mal weg inhaliert hast, dann gleiche das Ganze doch einfach mit Salzgebäck (Chips, Salzstangen) oder Light-Produkten wieder aus.

Da du eh alles besser weißt, brauchst du eigentlich kein Fazit. Zur Sicherheit aber hier trotzdem nochmal die wichtigsten Punkte, die du unbedingt vermeiden solltest, wenn du nichts ändern willst:

  • Kontinuität
  • Rat und Unterstützung durch einen professionellen Coach, Ernährungsberater oder Personal Trainer
  • Langsam beginnen und kontrolliert steigern (smarte Progression)
  • Viel Bewegung im Alltag (NEAT)
  • Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung
  • Ernährungsumstellung
  • Stressoren reduzieren
  • Genussmittel (Alkohol, Tabak, Zucker) reduzieren und / oder weglassen

 

Abschließend noch Hand aufs Herz – Warum die Komfort Zone verlassen? Hier ist es doch bequem, kuschelig und sicher. Also wieso etwas ändern? In diesem Sinne Prost – Auf die Gesundheit!

Dein Stefan Liebezeit

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