Die richtige Ernährung für ein starkes Immunsystem

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Das Immunsystem ist lebenswichtig für uns. Es schützt nicht nur unseren Körper vor Schadstoffen oder Krankheitserregern, sondern es umfasst verschiedene Organe, Zellarten und Eiweiße.

Solange unsere körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, ist unser Immunsystem stark und gesund. Wenn unser Immunsystem im Körper aber versagt, weil es beispielsweise durch einen Krankheitserreger geschwächt wird, wird man krank.

Für ein starkes Immunsystem sollte bereits in der Kindheit eine vorbeugende Ernährungsweise gestartet werden. Ziel ist es, sich antientzündlich, antibakteriell und antiviral zu essen, sowie für eine gut durchblutete und gut durchfeuchtete Nasen- und Rachenschleimhaut und für freie Atemwege zu sorgen.

Wusstest du, dass Erwachsene im Schnitt zwei bis viermal pro Jahr erkältet sind. Die Erkältung zählt zu den häufigsten Erkrankungen:

Vielleicht kennst du die Faustregel: 4 Tage kommt’s, 4 Tage bleibt’s, 4 Tage geht’s.

Eine intakte Nasen- und Rachenschleimhaut hat eine sehr wichtige Reinigungsfunktion. Werden Bakterien bzw. Viren eingeatmet, bleiben diese zunächst an dem vorhandenen Sekret haften. Die Flimmerhärchen bewegen sich sehr oft und schieben so die Schleimschicht mitsamt den Viren oder Bakterien in Richtung Rachen. Von der unteren Nasenmuschel bis zum Nasen-Rachen-Übergang braucht diese Art von Förderband rund 20 bis 25 Minuten. Im Rachen angekommen, kann das Sekret zwei Reflexe auslösen: Entweder werden die Fremdkörper durch Niesen oder Husten nach außen befördert oder aber heruntergeschluckt und unschädlich gemacht. Das Immunsystem verliert deutlich an Stärke, wenn die Schleimhaut der Nase austrocknet. Dann kann sie ihre Reinigungs- und Schutzfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen und Krankheitserreger haben es leichter, in den Körper einzudringen.

So funktioniert die innere Stärkung des Immunsystems mit den 4 Abwehrstars:

1.Wasser trinken

Alle Organe brauchen ausreichend Wasser für einen funktionierenden Stoffwechsel. Umso mehr, wenn sie mit möglichen Virus-Infekten zu tun haben. Daher sollten wir unsere Organe insbesondere die Atmungsorgane vor einem Virenüberfall unterstützen, indem wir ausreichend Wasser trinken und so unsere Schleimhäute im Hals-, Nasen-, Rachenbereich feucht halten. Dies insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn die Heizungsluft zusätzlich unsere Schleimhäute austrocknet und damit die natürliche Barrierefunktion, die uns vor Krankheitserregern schützt, schwächt.

Mein Tipp: Achte darauf, über den Tag verteilt mind. 1,5, Liter kalorienfreie Flüssigkeit wie Wasser, Kräuter- oder Früchtetee zu trinken.

2. Ballaststoffe

Als man Ballaststoffe (Pflanzenfaser) entdeckte, dachte man sie seien unnötig, sie hätten keine Funktionen im Körper, sie seien nur Ballast. Heute kennt man deren vielfältige gesundheitsförderliche Funktionen und schätzt die Bedeutung der pflanzlichen unverdaulichen Kohlenhydrate sehr.

Im Darm befindet sich der weitaus größte Teil unseres Immunsystems. Über 70 Prozent aller Immunzellen sind dort ansässig. Sie halten die pathogenen (krankmachenden) Mikroorganismen in Schach, damit sie sich nicht übermäßig stark vermehren. Die guten Darmbakterien hingegen erfüllen in diesem Zusammenhang eine andere Aufgabe. Sie informieren die Immunzellen im Darm über Eindringlinge, damit das Immunsystem sofort aktiv werden kann. Dies zeigt, wie eng das Immunsystem mit den gesamten Mikroorganismen (Bakterien) verknüpft ist. Daher ist eine gesunde Darmflora, die von den Ballaststoffen genährt wird, außerordentlich wichtig für ein starkes Immunsystem.

Mein Tipp: Iss täglich mehrmals am Tag Gemüse, Salat, Pilze und Früchte.

3. Sekundäre Pflanzenstoffe

Das ist eine Gruppe von chemisch sehr unterschiedlichen Substanzen, denen gemeinsam ist, dass sie ausschließlich von Pflanzen gebildet werden. Sie kommen in Gemüse, Obst, Nüssen, Kernen, Hülsenfrüchten, Pilzen und Vollkornprodukten vor. Sie geben pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe und ihr Aroma, dienen als Abwehrstoffe gegen Schädlinge und Krankheiten und regulieren das Pflanzenwachstum.

Mein Tipp: Achte darauf, dass du über 50 % pflanzliche Lebensmittel auf deinem Teller hast.

4. Probiotika

Das bedeutet „für das Leben“. Es sind Bakterien, die in milchsauren Produkten wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch oder in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, Kimchi vorkommen. Sie gehören zu den gesundheitsförderlichen Mikroben und tragen dazu bei, die Darmbarriere zu stärken, sie sorgen für ein ausgewogenes Milieu im Darm, um krank machende Erreger in Schach zu halten.

Mein Tipp: Iss täglich ein fermentiertes Milchprodukt, wie z.B. einen Naturjoghurt.

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